E-Rechnung in Österreich
Der komplette Guide zu ebInterface, E-Rechnung an den Bund und elektronischer Rechnungsstellung in Österreich.
E-Rechnung in Österreich: Überblick
Österreich war Vorreiter bei der E-Rechnung: Seit 2014 müssen alle Lieferanten des Bundes elektronische Rechnungen im ebInterface-Format einreichen. Für den B2B-Bereich gibt es aktuell keine Pflicht, aber viele Unternehmen nutzen bereits E-Rechnungen für mehr Effizienz.
ebInterface Standard
ebInterface ist der österreichische Standard für elektronische Rechnungen. Entwickelt von der WKO und dem Bund, ist er vollständig kompatibel mit dem europäischen Standard EN16931.
ebInterface Versionen
- Version 6.1 (aktuell) - Vollständig EN16931-konform
- Version 6.0 - Erweiterte Unterstützung für EU-Standards
- Version 5.0 - Ältere Version, noch teilweise in Verwendung
- Validator verfügbar unter validator.ebinterface.at
E-Rechnung an den Bund
Alle Lieferanten des österreichischen Bundes müssen E-Rechnungen über das Unternehmensserviceportal (USP) einreichen. Das betrifft alle Bundesministerien, nachgeordneten Dienststellen und ausgegliederten Rechtsträger.
Wichtig für Lieferanten
Ohne Auftrags-Referenz (z.B. "4700123456") wird Ihre E-Rechnung nicht akzeptiert. Diese Nummer erhalten Sie mit dem Auftrag vom Bund.
So funktioniert's
- 1Registrierung im USP (usp.gv.at) mit Bürgerkarte oder Handy-Signatur
- 2E-Rechnung im ebInterface-Format erstellen (Clever Invoice macht das automatisch)
- 3Auftrags-Referenz und Empfänger-Daten eingeben
- 4E-Rechnung über USP einreichen
- 5Status der Rechnung im USP verfolgen
Vorteile der E-Rechnung
Schnellere Zahlung
Automatische Verarbeitung beim Empfänger = schnellere Bezahlung
Weniger Fehler
Keine manuelle Dateneingabe = weniger Tippfehler und Rückfragen
Kosteneinsparung
Kein Papier, Porto, Archivierungskosten - bis zu 60% Ersparnis
Umweltfreundlich
Papierlos = nachhaltiger und besser für die Umwelt
E-Rechnung mit Clever Invoice
Automatische E-Rechnung für Österreich
- ebInterface 6.1 automatisch erstellt
- Direkte Übermittlung an das USP möglich
- Validierung vor dem Versand
- Auch ZUGFeRD/XRechnung für deutsche Kunden
- Per Chat, Sprache oder Formular erstellen
Häufige Fragen
Was ist ebInterface?
ebInterface ist der österreichische E-Rechnungsstandard. Es handelt sich um ein XML-Format, das speziell für den Rechnungsaustausch mit dem österreichischen Bund und vielen Unternehmen entwickelt wurde. Aktuell ist Version 6.1 der Standard.
Ist E-Rechnung in Österreich Pflicht?
Für Lieferanten des Bundes (B2G) ist E-Rechnung seit 2014 Pflicht. Für B2B-Geschäfte gibt es derzeit keine gesetzliche Pflicht, jedoch arbeitet die EU an einer einheitlichen Regelung ab 2028.
Wie sende ich eine E-Rechnung an den Bund?
E-Rechnungen an den Bund werden über das Unternehmensserviceportal (USP) eingereicht. Sie benötigen eine gültige Auftrags-Referenz und müssen das ebInterface-Format verwenden. Clever Invoice erstellt und übermittelt E-Rechnungen automatisch.
Was ist der Unterschied zwischen ebInterface und XRechnung?
ebInterface ist der österreichische Standard, XRechnung der deutsche. Beide basieren auf dem europäischen Standard EN16931. Für den österreichischen Bund verwenden Sie ebInterface, für deutsche Behörden XRechnung.
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