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Branchenguide

Rechnung für Webdesigner

Professionelle Rechnungen für Webdesign-Projekte: Festpreise, Stundenbasis, Wartungsverträge und laufende Kosten korrekt abrechnen.

120.000+
Webdesigner DE
2.000-15.000 €
Website-Projekt
60-120 €
Stundensatz

Rechnung als Webdesigner schreiben

Webdesigner arbeiten oft projektbasiert mit Festpreisen oder auf Stundenbasis. Wichtig ist die klare Abgrenzung zwischen einmaliger Erstellung und laufenden Kosten wie Hosting, Wartung und Updates.

Zahlungsziele

50% Anzahlung, 50% bei Fertigstellung. Wartungsverträge: monatlich im Voraus.

Steuersatz

19% MwSt auf alle Webdesign-Leistungen.

Branchenspezifische Besonderheiten

Diese Punkte sind bei Rechnungen in dieser Branche besonders wichtig.

Festpreis vs. Stundenbasis

Festpreise geben dem Kunden Planungssicherheit, bergen aber Risiko bei Scope Creep. Stundenbasis ist flexibler, erfordert aber genaue Zeiterfassung.

Anzahlungen bei Projekten

Üblich: 30-50% Anzahlung bei Projektstart, Rest bei Fertigstellung. Schützt vor Zahlungsausfall und finanziert Vorleistungen.

Wartungsverträge

Monatliche Pauschalen für Updates, Backups und Support. Klares Leistungspaket definieren, z.B. "bis zu 2 Std. Support/Monat".

Hosting & Domains

Hosting und Domain-Kosten können durchgereicht oder mit Aufschlag weiterberechnet werden. Transparenz wichtig.

Typische Rechnungspositionen

Beispiele für Positionen auf einer Webdesigner-Rechnung

Muster-Rechnung Webdesigner
Beispiel
BezeichnungEinheitPreis
Website-Konzeptionpauschal800,00 €
Webdesign (5 Seiten)pauschal2.500,00 €
Entwicklung/ProgrammierungStd.85,00 €
Wartungspauschale (monatlich)Monat79,00 €
Hosting (jährlich)Jahr180,00 €

Pflichtangaben auf der Rechnung

Diese Angaben müssen auf jeder Rechnung enthalten sein

Checkliste Pflichtangaben

  • Name und Anschrift des Webdesigners/der Agentur
  • Steuernummer oder USt-IdNr.
  • Kundenname und -anschrift
  • Projektbezeichnung/Website
  • Art und Umfang der Leistungen
  • Stundenaufstellung (bei Abrechnung nach Aufwand)
  • MwSt-Satz (19%)

Praxistipps

Bewährte Tipps aus der Praxis

Change Requests immer schriftlich und mit Aufwandsschätzung

Klare Projektabgrenzung im Angebot (was ist inklusive, was nicht)

Regelmäßige Zwischenrechnungen bei langen Projekten

Wartungsleistungen in separaten Verträgen regeln

Nutzungsrechte an Designs klar definieren

Häufige Fragen

Festpreis oder Stundenbasis - was ist besser?

Festpreis: Für klar definierte Projekte mit wenig Änderungspotenzial. Gibt Kunden Sicherheit. Stundenbasis: Für komplexe oder unklare Projekte. Flexibler, aber Kunde muss Transparenz vertrauen. Hybrid: Festpreis für Kernleistung, Stunden für Extras.

Wie handle ich Änderungswünsche während des Projekts?

Change Requests immer schriftlich bestätigen lassen, mit Aufwandsschätzung und Mehrkosten. Entweder: in ursprünglichem Angebot definieren (z.B. "2 Korrekturschleifen inklusive") oder separate Rechnung für Mehraufwand.

Was sollte in einem Wartungsvertrag stehen?

Enthaltene Leistungen (Updates, Backups, Support-Stunden), Reaktionszeiten, Laufzeit und Kündigungsfrist, Preis und Zahlungsrhythmus. Separate Rechnung für Leistungen außerhalb des Pakets.

Kann ich Hosting-Kosten weiterberechnen?

Ja, entweder als durchlaufender Posten (1:1 ohne Aufschlag) oder mit Service-Aufschlag für Einrichtung und Support. Bei Weiterberechnung: Rechnung des Hosting-Anbieters als Nachweis aufbewahren.

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