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Verträge & Recht

AGB für Selbstständige erstellen 2026

AGB regeln Ihre Geschäftsbeziehungen standardisiert. Sie sparen Zeit und schaffen Rechtssicherheit – wenn sie richtig gestaltet sind.

Was sind AGB und wann brauche ich sie? 2026

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die für alle Ihre Kunden gelten. Sie regeln Zahlung, Haftung, Gewährleistung und mehr. Für Freelancer sind AGB nicht Pflicht, aber sinnvoll bei vielen gleichartigen Aufträgen. Wichtig: AGB unterliegen strengen rechtlichen Anforderungen. Unwirksame Klauseln können zu Abmahnungen führen.

Vor- & Nachteile

Vorteile

  • Zeitersparnis durch Standardregelungen
  • Rechtssicherheit bei wiederkehrenden Geschäften
  • Professionelles Auftreten
  • Klare Regelung strittiger Punkte
  • Haftungsbegrenzung möglich
  • Einheitliche Zahlungsbedingungen

Nachteile / Risiken

  • Strenge rechtliche Anforderungen
  • Unwirksame Klauseln führen zu Problemen
  • Kosten für Anwalt bei individueller Erstellung
  • Muster oft nicht passend
  • Müssen dem Kunden bereitgestellt werden
  • Abmahnrisiko bei Fehlern

Tipps

Praktische Tipps

  • AGB nie einfach kopieren – Abmahngefahr!
  • Branchenspezifische Muster als Basis nutzen
  • Von Anwalt prüfen lassen
  • AGB vor Vertragsschluss bereitstellen
  • Bei B2B mehr Gestaltungsfreiheit als bei B2C
  • Regelmäßig auf Aktualität prüfen

Häufige Fragen

Brauche ich als Freelancer zwingend AGB?
Nein, AGB sind freiwillig. Bei wenigen individuellen Aufträgen reichen Einzelverträge. Bei vielen gleichartigen Geschäften sind AGB sinnvoll und zeitsparend.
Kann ich AGB aus dem Internet einfach übernehmen?
Nein! AGB sind urheberrechtlich geschützt. Kopieren kann zu Abmahnungen führen. Außerdem passen fremde AGB selten zu Ihrem Geschäft.
Was passiert bei unwirksamen Klauseln?
Unwirksame Klauseln gelten nicht – stattdessen das Gesetz. Bei Verbrauchern kann das zur Abmahnung führen. Lassen Sie AGB daher prüfen.
Wie stelle ich AGB dem Kunden bereit?
Bei Online-Verträgen: Link auf der Website, Checkbox vor Bestellung. Bei Offline-Verträgen: Übergabe oder Aushang. Der Kunde muss zumutbar Kenntnis nehmen können.
Was darf nicht in AGB stehen?
Überraschende Klauseln, unangemessene Benachteiligungen, Haftungsausschluss für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei Verbrauchern gelten strengere Regeln als bei B2B.
Wie viel kostet ein Anwalt für AGB?
Je nach Umfang 300-1.500€ für Erstellung und Prüfung. Bei einfachen Dienstleistungen eher am unteren Ende. Die Investition schützt vor teuren Abmahnungen.

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