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DSGVO-Compliance

Datenschutz & DSGVO für Selbstständige

Die DSGVO gilt auch für Freelancer und Einzelunternehmer. Hier erfahren Sie, welche Pflichten Sie haben, wie Sie Bußgelder vermeiden und was wirklich wichtig ist.

72h

Meldefrist bei Datenpannen

Meldung an Aufsichtsbehörde

30 Tage

Auskunftsfrist

Antwort auf Betroffenenanfragen

10 Jahre

Aufbewahrung

Buchhaltungsunterlagen

20 Mio. €

Max. Bußgeld

Bei schweren Verstößen

DSGVO-Verstöße können teuer werden

Auch Selbstständige und Kleinunternehmer werden bei Verstößen zur Kasse gebeten. Die gute Nachricht: Mit überschaubarem Aufwand lassen sich die wichtigsten Pflichten erfüllen. Dieser Guide zeigt Ihnen, wie.

DSGVO-Schnellcheck für Selbstständige

Website

  • Datenschutzerklärung vorhanden?
  • Cookie-Banner mit echtem Opt-In?
  • SSL-Verschlüsselung (https)?
  • Kontaktformular mit Hinweis?

Verträge

  • AVV mit Buchhaltungssoftware?
  • AVV mit E-Mail-Marketing?
  • AVV mit Webhosting?
  • Verarbeitungsverzeichnis?

Technik

  • Sichere Passwörter?
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung?
  • Laptop verschlüsselt?
  • Regelmäßige Backups?

Prozesse

  • Löschfristen definiert?
  • Auskunftsprozess klar?
  • Notfallplan bei Datenpanne?
  • Newsletter Double-Opt-In?

DSGVO im Detail

DSGVO-Grundlagen für Selbstständige 2026

Die DSGVO gilt für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet – auch für Selbstständige und Freelancer. Seit 2018 drohen bei Verstößen hohe Bußgelder. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen ist DSGVO-Konformität kein Hexenwerk.

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Datenschutzerklärung erstellen 2026

Jede Website braucht eine Datenschutzerklärung – das gilt auch für einfache Freelancer-Portfolios. Fehlt sie oder ist sie unvollständig, drohen Abmahnungen und Bußgelder. Mit Generatoren und Mustern ist die Erstellung aber kein Problem.

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Cookie-Banner DSGVO-konform einrichten 2026

Der Cookie-Banner ist das sichtbarste DSGVO-Element auf jeder Website. Viele Banner sind aber falsch umgesetzt – mit vorangekreuzten Checkboxen oder versteckten Ablehn-Buttons. Das kann teuer werden. So machen Sie es richtig.

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Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) für Selbstständige 2026

Nutzen Sie Cloud-Buchhaltung, E-Mail-Marketing oder Webhosting? Dann verarbeiten diese Dienste Daten in Ihrem Auftrag. Ohne Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) verstoßen Sie gegen die DSGVO – auch als Einzelunternehmer.

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Betroffenenrechte – Auskunft, Löschung & Co. 2026

Die DSGVO gibt jedem Bürger umfangreiche Rechte über seine Daten. Als Selbstständiger müssen Sie diese Rechte gewährleisten – vom Auskunftsrecht bis zum "Recht auf Vergessenwerden". Ignorieren Sie Anfragen nicht – das kann teuer werden.

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Datenpanne – Melden und richtig reagieren 2026

Laptop gestohlen, Kundenliste geleakt, Hackerangriff – Datenpannen können jeden treffen. Die DSGVO schreibt eine Meldung innerhalb von 72 Stunden vor. Wissen Sie, was zu tun ist? Diese Anleitung hilft im Ernstfall.

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Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) 2026

Die DSGVO verlangt "angemessene technische und organisatorische Maßnahmen" (TOM) zum Schutz personenbezogener Daten. Für Selbstständige heißt das: sichere Passwörter, Verschlüsselung, Backups und gesunder Menschenverstand. So setzen Sie TOM um.

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Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten 2026

Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT) ist das "DSGVO-Tagebuch" Ihres Unternehmens. Es dokumentiert, welche Daten Sie verarbeiten, warum und wie. Für die meisten Selbstständigen ist es Pflicht – aber einfacher als gedacht.

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Typische Bußgelder für Selbstständige

Fehlende Datenschutzerklärung

ab 1.000 €

Falscher Cookie-Banner

ab 1.000 €

Fehlender AVV

ab 5.000 €

Ignorierte Löschanfrage

ab 5.000 €

Häufige Fragen zu DSGVO & Datenschutz

Gilt die DSGVO auch für Einzelunternehmer?
Ja, die DSGVO gilt für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet – unabhängig von der Unternehmensgröße. Sobald Sie Kundennamen, E-Mail-Adressen oder Rechnungsdaten speichern, müssen Sie die DSGVO einhalten.
Was kostet ein DSGVO-Verstoß?
Für Kleinunternehmer liegen Bußgelder typischerweise zwischen 1.000 und 10.000 €. Theoretisch sind bis zu 20 Mio. € oder 4% des Jahresumsatzes möglich. Die meisten Verstöße werden mit Verwarnung oder geringeren Summen geahndet.
Brauche ich als Selbstständiger einen Datenschutzbeauftragten?
In der Regel nicht. Einen Datenschutzbeauftragten benötigen Sie erst, wenn mindestens 20 Mitarbeiter regelmäßig mit Datenverarbeitung beschäftigt sind oder Datenverarbeitung Ihr Kerngeschäft ist.
Was ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
Ein AVV regelt die Datenverarbeitung durch Dritte in Ihrem Auftrag. Sie benötigen AVVs mit Ihrer Buchhaltungssoftware, E-Mail-Marketing-Tools, Webhosting und anderen Cloud-Diensten.
Was muss in die Datenschutzerklärung?
Name/Kontaktdaten, Zwecke der Verarbeitung, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauer, Betroffenenrechte, und alle eingesetzten Dienste (Analytics, Cookies, etc.).
Wie lange muss ich Daten aufbewahren?
Buchhaltungsunterlagen: 10 Jahre. Verträge: 3 Jahre nach Beendigung. Bewerbungen: 6 Monate nach Absage. Newsletter-Daten: bis zum Widerruf. Danach löschen!

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